

von: WUM, 25.02.2012
„Ich will auch Bundesligawasserballer werden“
Sicher, Wasserball ist eine Sportart, die aus dem „Schatten“ in die „Sonne“ will. Die ausverkaufte Magdeburger Dynamo Schwimmhalle beim Weltligaspiel Deutschland – Kroatien am 14. Februar 2012 war aber ein Beweis dafür, dass diese Sportart auf dem richtigen Weg ist. Grundvoraussetzung dafür ist jedoch eine verstärkte Nachwuchsarbeit. Und gerade hier setzt die Wasserball Union Magdeburg e.V. (WUM) an und veranstaltete vor dem Bundesligakracher WUM-Krefeld am Samstag, 25.02.12, ein Schnuppertraining für kleine Wasserratten. Sicher hätte die Beteiligung höher ausfallen können. Die Teilnehmer aber waren begeistert. Unter fachmännischer Anleitung erfahrener Sportler und Trainer wie der einstigen Spitzenwasserballerin Antje Stille, dem sachsen-anhaltischen Wasserballnachwuchschef und Bundesligaspieler Christian Schlanstedt, dem Bundesligaspieler Lukas Wien und dem Wasserballhaudegen Wolfgang Rudolph wurden die Kinder spielerisch getestet. Dabei ging es nicht nur um das Schwimmen, auch der Umgang mit einem Ball oder die spielerischen Bewegungen im Wasser wurden begutachtet. Das Ergebnis kommentierte Schlanstedt so: „Sicher müssen wir hier und da noch feilen. Aber deshalb fangen wir ja mit so jungen Kindern an. Wir wollen sie für den Wasserball begeistern und zu Bundesligaspielern von morgen machen.“Und genau so hörte sich das an, als die kleinen Knirpse im Anschluss an ihr erstes Wasserballtraining den 18:9 Sieg „ihrer“ WUM im Bundesligakracher gegen den Tabellendritten aus Krefeld anschauten. „Ich will auch Bundesligawasserballer werden, Fußball spielen kann doch jeder!", war da von einigen zu hören. Doch vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt. Wir werden in sieben bis acht Jahren berichten, ob daraus etwas geworden ist.