von: Daniel Hübner,
05.12.2011
Optimismus statt Enttäuschung - WUM verliert 5:13
Magdeburg. Enttäuschung klang nicht durch, als Kapitän Christopher Bott gestern die 5:13 (2:2, 0:2, 1:6, 2:3)-Niederlage der Wasserball-Union Magdeburg (WUM) am Sonnabend beim SV Krefeld resümieren musste. Es war eher eine Aufbruchstimmung, wenngleich Platz sieben in der Bundesliga-Gruppe B zu anderen Emotionen animiert. Die Magdeburger kehren aber in ihr Wohnzimmer zurück, in der sanierten Dynamo-Halle treten sie am Sonnabend gegen SGW Köln an (18 Uhr). Und das produziert bei der WUM so viel Optimismus, dass auch Bott keinen traurigen Blick mehr auf die jüngste Schlappe werfen möchte.
Die Niederlage in Krefeld war auch der personellen Situation geschuldet. Mit Patrick Stelzner (Hexenschuss), Holger Dammbrück (Lungenentzündung) und mit dem frühen Aus von Bott selbst (Rückenprobleme) fehlten drei gestandene Größen. Dimitri Papadileris war zudem gesperrt. Spielerisch schleppt die WUM außerdem ein Problem durch die Serie: In Überzahl vergibt sie zu viele Chancen. In sechs solcher Situationen allein im ersten Viertel gelang nur ein Tor. Als dann im dritten Viertel alles für Krefeld lief (1:6), nutzte Hagiu die Chance, alle Akteure einzusetzen. "Es hatte auch keinen Zweck mehr, dass sich die Leistungsträger weiter auspowern", sagte Bott. Kraft braucht die WUM nämlich wieder am Sonnabend gegen Köln.
WUM: Schoder/Böer - Schlanstedt, Butikaschwili 2, Campianu 1, Wien, Wiese, Bott 1, Kohnert, Richter, Hagendorf, Kuncz 1, Haack
Der Traum vom Aufstieg ist "gar kein so großer Traum"