

von: Daniel Hübner, 07.11.2011
Auch Hans-Jürgen Rasehorn hatte es sich nicht nehmen lassen, die Mannschaft persönlich zu unterstützen. Der Präsident der Wasserball-Union Magdeburg (WUM) war nach Laatzen gereist, um moralischen Beistand zu leisten, eine Woche nach der Auftaktniederlage in der Bundesliga-Gruppe B gegen Esslingen wollte er seinen Glauben an die WUM vermitteln. Die Mannschaft hat es jedenfalls so empfunden, berichtete Kapitän Christopher Bott. Im Wasser war dann zwar nicht alles gut, aber es reichte für den ersten Sieg. WUM gewann mit 13:9 (2:0, 4:4, 3:2, 4:3).
Führung erzielt und nie abgegeben: Das hatte den Magdeburgern beim Aufsteiger Sicherheit gegeben, außerdem die Leistung von Marc Böer, der konstant stark in den 32 Minuten hielt und deshalb zum Spieler des Tages ausgezeichnet wurde. Dennis Kohnert, 16 Jahre, belohnte zudem seine engagierte Leistung mit einem Treffer. Aber doch glänzte nicht nur Gold. Nach dem 0:2 im ersten Viertel wechselte Trainer Vlad Hagiu durch. "Wir vergaben wieder hektisch unsere Angriffe, schlossen schon nach 15 Sekunden ab", berichtete Bott - also nach der Hälfte der Angriffszeit. Dennoch: "Wir hatten nie das Gefühl, dass Laatzen in den nächsten Augenblicken den Ausgleich erzielen könnte", so resümierte der Kapitän.
WUM: Böer/Schoder - Schlanstedt, Butikaschwili (6), Campianu (1), Wiese, Stelzner (3), Bott, Richter, Hagendorf, Kohnert (1), Kuncz (2)
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