von: Daniel Hübner,
03.02.2012
Doppelbelastung mit Endspielen - Duisburg 98 kommt
Vlad Hagiu hat ein immer wiederkehrendes Problem: Der Trainer muss ständig auf einen oder mehrere Spieler verzichten. Zuletzt war es Holger Dammbrück (Grippe), diesmal ist es Dimitri Papadileris, den eine Rippenverletzung plagt. Auch andere Akteure sind angeschlagen, können aber im Gegensatz zu Papadileris mit der Wasserball-Union Magdeburg (WUM) das Wochenende der Doppelbelastung angehen.
Es ist womöglich das Wochenende für die WUM. Mit einem Sieg in der Bundesliga-Gruppe B kann sie morgen in heimischer Dynamo-Halle (18 Uhr) die Chancen auf die Aufstiegsrelegation wahren - bei einer Niederlage wohl für die Abstiegsrelegation planen. Ein Endspiel also. "Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns", bestätigt Trainer Hagiu. Der Gegner heißt Duisburg 98, er steht mit 7:11 Punkten auf Rang fünf, die WUM ist mit gleichem Kontostand Sechster, den entscheidenden vierten Rang belegt die SG Neukölln (9:9), und die kommt am 18. Februar nach Magdeburg.
Neukölln war auch der unterlegene Gegner zuletzt in der zweiten Runde um den Wasserball-Pokal (13:8). "Da haben wir ein gutes Spiel gemacht, waren dominant und haben verdient gewonnen", erinnert sich Hagiu. Und deshalb das Achtelfinale erreicht, das als Teil zwei der Doppelbelastung am Sonntag um 14 Uhr bei der SGW Brandenburg (2. Liga) ausgetragen wird - auch ein Endspiel in diesem Wettbewerb also. "Wir müssen dort genauso auftreten wie in den Punktspielen." Denn dort war in jüngster Vergangenheit ein Aufwärtstrend deutlich erkennbar.
Der Traum vom Aufstieg ist "gar kein so großer Traum"